Tanzen
|
|
| Dancecomp Wuppertal 2011 |
| Donnerstag, den 07. Juli 2011 um 21:25 Uhr |
Großer Sport in WuppertalLeistungssport zwischen Schwebebahn und Skulpturenpark, so könnte eine Überschrift für eines der bundesweit größten Tanzsportevents überhaupt lauten. Seit bereits acht Jahren bietet das immer größer werdende Starterfeld an jedem ersten Juliwochenende in der historischen Stadthalle auf dem Johannisberg Tanzsport vom Feinsten. So wurde auch in der 2011er Ausgabe wieder reichlich Sport geboten, in dem der Casino Club Cannstatt mit vier Paaren vertreten war. Bei milden Temperaturen zeigten die Tänzer Spitzensport, wie er härter nicht hätte sein können. Als komplette Neueinsteiger tanzten sich am Samstag Christina Kranz und Jan Strohner in der Hauptgruppe I D-Latein auf den 33. Platz von 40 gestarteten Paaren. In der Hauptgruppe II schafften beide ihre Nervosität abzulegen und waren sogar Anschlusspaar ans Semifinale. Nach nur drei Monaten gemeinsamem Trainings kann sich dieses Ergebnis durchaus sehen lassen. Ebenfalls Neueinsteiger waren an diesem Wochenende Christian Fladda und Melanie Krämer in der Hauptgruppe I B-Latein. Beide tanzten, laut Aussage ihres Trainers, ihr bisher bestes Turnier, mussten am Ende aber anerkennen, dass in dem überaus starken Feld nichts zu holen war. Sie kamen auf den 41. Platz von 46 Paaren und konnten dennoch stolz auf ihre gute Leistung sein. Als dritter Neuling startete das Paar Nast/ Riepen in der Hauptgruppe I A-Latein. Nach ihrem überzeugenden Aufstieg in die zweithöchste Klasse waren beide noch etwas nervös und kamen am Samstag auf einen 49. Platz von 56 Paaren. Eisemann/ Scholz im Finale der Dancecomp Als einziges arriviertes Paar in ihrer Klasse tanzten Stefan Eisemann und Sandra Scholz in der Hauptgruppe I C-Latein. Anders ausgedrückt bedeutete das für beide sieben kräftezerrende Runden in nur zwei Tagen. Eine stetig steigende Form brachte beide am Samstag in einem 48-paarigen Feld ins Semifinale, in dem sie auf einen zehnten Platz kamen. Dies gelang ihnen aber am Sonntag. 36 Paare konnten beide in über drei Runden hinter sich lassen und tanzten sich auf den fünften Platz. Mit jeweils einem vierten, zwei fünften und einem sechsten Platz in den lateinamerikanischen Tänzen konnten sie sich ihre verdiente Platzierung sichern. Damit benötigen beide nur noch eine, um die nächsthöhere Klasse B-Latein zu erreichen. Wuppertal ist für alle Tanzsportler immer eine Reise wert, vor allem wegen des hohen sportlichen Werts. |